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geboren: 1599

gestorben: 1658

Kcromwell oliverurzbeschreibung: britischer Lordprotector

Oliver Cromwell regierte als Lordprotektor England, Schottland und Irland während der kurzen republikanischen Periode der britischen Geschichte.

Ursprünglich einfacher Abgeordneter des englischen Unterhauses, wurde Cromwell im Bürgerkrieg des Parlaments gegen King Charles I erst zum Organisator, dann zum entscheidenden Feldherrn des Parlamentsheeres. Mit der von ihm betriebenen Hinrichtung Karls endeten alle Versuche der Stuarts, England in einen absolutistisch regierten Staat umzuwandeln. Allerdings scheiterten am Ende auch Cromwells Bestrebungen, England dauerhaft in eine Republik umzuwandeln.

Herkunft

Oliver Cromwell wurde als Sohn des Landadligen Robert Cromwell und dessen Frau Elizabeth Steward in Huntingdon, in der Grafschaft Huntingdonshire in East Anglia geboren. Sein Vater stammte von Catherine Cromwell ab, einer älteren Schwester Thomas Cromwells, der als Lordsiegelbewahrer Heinrichs VIII. die Loslösung der anglikanischen Kirche von Rom betrieben hatte. Vermutlich um die Verbindung zu dem berühmten Verwandten zu dokumentieren, nahmen die Kinder Catherines deren Nachnamen an, obwohl sie verheiratet war.

Anfänge als Parlamentarier

Während seines Studiums in Cambridge kam Oliver Cromwell erstmals mit den Ideen des Puritanismus in Berührung. Zum bekennenden Puritaner wurde er aber erst in den Jahren 1628 und 1629, als er zum ersten Mal als Abgeordneter für Huntingdon im Unterhaus saß. In den elf Jahren von 1629-1640, in denen Charles I versuchte, ohne Parlament zu regieren, führte Cromwell in Huntingdon das Leben eines wohlhabenden Gutsbesitzers.

1640 berief der König das Parlament wieder ein, weil er für den Bischofskrieg gegen die Schotten dringend Geld benötigte. Cromwell schloss sich sofort den Gegnern des Königs an, welche die Bewilligung der geforderten Steuergelder an die Gewährung politischer Freiheiten knüpften. Im November 1641 gehörte er neben John Pym zu den Initiatoren der Großen Remonstranz, einer Beschwerdeschrift des Unterhauses, in der die Verfehlungen der Regierung Charles I aufgelistet waren.

Im Bürgerkrieg

Am 4. Januar 1642 scheiterte der Versuch des Königs, die Führer der Opposition im Unterhaus zu verhaften. Dieser versuchte Staatsstreich löste den 1. Bürgerkrieg aus. Cromwell stellte auf eigene Kosten eine Staffel gepanzerter Reiter auf, die Ironsides, die zur besten Reitertruppe des Parlaments wurde. Mit ihnen trug Cromwell wesentlich zum Sieg über die Royalisten in der Schlacht von Marston Moor (1644) bei. Vom Parlament mit dem Aufbau eines schlagkräftigen Parlamentsheeres nach dem Vorbild der Ironsides betraut, schuf Cromwell die New Model Army, als deren Kommandeur er 1645 King Charles in der Schlacht von Naseby schlug.

Cromwell und das Parlament suchten nach einer Einigung mit dem gefangenen König auf der Grundlage des bestehenden Rechts. Die Flucht Charles I und sein Bündnis mit den Schotten löste jedoch den 2. Bürgerkrieg aus, der 1648 mit der erneuten Gefangennahme des Königs entschieden wurde. Da dieser aber weiterhin auf seinem göttlichen Recht beharrte und keine Einschränkung seiner Machtbefugnisse durch das Parlament hinnehmen wollte, sah Cromwell keine Möglichkeit mehr, sich mit ihm zu arrangieren. Er entschied, "seinen Kopf abzuschneiden mit der Krone darauf." Nach einem Prozess, in dem das Parlament "Charles Stuart" des Hochverrats und der Tyrannei bezichtigte, wurde der König im Januar 1649 in Whitehall geköpft. Am 15. Mai desselben Jahres wurde England zur Republik erklärt.

Als Staatsoberhaupt des Commonwealth

Cromwells Vorgehen schürte den Ärger der Bevölkerung in Schottland und Irland, die – im Prinzip unabhängige Staaten – durch die englischen Truppen erobert waren. Die Unterdrückung der Royalisten in Irland im Jahr 1649 ist noch immer in den Köpfen der nordirischen Bevölkerung. Das Massaker an etwa 3500 Menschen in Drogheda nach der Eroberung der Stadt – etwa 2700 königstreue Soldaten und alle waffentragenden Männer der Stadt, egal ob Zivilisten, Gefangene oder katholische Priester – ist eines der historischen Menetekel, die noch heute die irisch-englischen und katholisch-protestantischen Beziehungen belasten. Cromwell hielt seinen Befehl zur Massakrierung für gerechtfertigt, denn die Verteidiger der Stadt hatten im Gegensatz zum geltenden Kriegsrecht weitergekämpft, nachdem die Mauern der Stadt gebrochen waren.

In der Friedenszeit nach den Bürgerkriegen regierte Cromwell als Lordprotektor des republikanischen Commonwealth. Er lehnte die Königswürde trotz des Angebots des Parlaments 1657 ab. Er unterdrückte gegen Ende des Krieges Meutereien und Aufstände in der Armee, die durch ausstehende Soldzahlungen ausgelöst wurden. Er zeigte auch keine Sympathien für die Bewegung der Levellers, der Gleichmacher, die sich für die Interessen des Kleinbürgertums einsetzten und von Teilen des Parlaments unterstützt wurden. Die christlich-kommunistischen True Levellers unter Führung von Gerrard Winstanley bekämpfte er sogar aktiv. 1653 entließ er sein Kabinett; seine Außenpolitik – insbesondere der Erlass der Navigationsakte – führte zum ersten Englisch-Niederländischen Krieg. Schrittweise näherte sich sein Regierungsstil einer Militärdiktatur an.

Drei Jahre nach dem Tod Cromwells am 3. September 1658, verlieh das Parlament Charles II die Königswürde.

1661 wurde der Leichnam Oliver Cromwells aus Westminster Abbey exhumiert und einer posthumen Hinrichtung zugeführt. Verscharrt wurden seine Überreste in Tyburn; sein Kopf wurde in den Boden des Sidney Sussex College in Cambridge eingemauert.

   
   
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