• Alter Friedhof mit Star Pyramid
  • Blick vom The Mound
  • Landschaft pur...
  • Eisenbahnbrücke über der Firth of Forth
  • Inselchen im Firth of Forth
  • mit alten Verteidigungsanlagen am Firth of Forth
  • westlich von Dundee am Firth of Tay
  • Pictish Symbol Stone in Fife
  • nördlich von Crieff

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Abendmahlstisch

Entgegen dem in der römisch-katholischen Kirche üblichen Wort Altar wird der Tisch des Herrn in der reformierten (protestantischen) Kirche Abendmahlstisch genannt. Bedingt durch die theologisch unterschiedliche Interpretation des Letzten Abendmahls wird dieses bei den protestantischen Kirchen als Abendmahl und nicht wie bei den Katholiken als Kommunion gefeiert.


Altarschranke

Die Altarschranke ist eine niedrige Abtrennung, meist in Form eines Geländers oder eines eleganten Zaunes, die unmittelbar vor dem Altar platziert ist. Der dadurch entstehende Bereich um den Altar ist nur für den Priester bestimmt und wird nicht von den zur Messe kommenden Gläubigen betreten.


Antonius Wall

Während der römischen Herrschaft von Antonius Pius wurde die etwa 60 km lange Befestigungsanlage von 142 bis 144 n. Chr. errichtet. Diese nördlich vom Hadrian's Wall liegende „Grenze" verlief an der schmalsten Stelle Schottlands von Old Kilpatrick am Firth of Clyde im Westen bis nach Carriden am Firth of Forth im Osten. Die auch als Grim's Dyke bekannte Anlage sollte die Aufgabe des älteren Hadrian's Wall übernehmen, weshalb man über die gesamte Länge im Abstand von etwa 3 km jeweils ein Kastell (insges. 27 Stück.) errichtete. Nach nur etwa 40 Jahren wurde die Anlage bereits wieder aufgegeben.


 Archivolte

archivolteDie Archivolte ist die verzierte, stufenförmige Umrandung eines Eingangsbereichs oder Portals in Form eines Rundbogens oder Spitzbogens. In der Romanik waren die Verzierungen meist einfachere Muster wie Ketten oder Zick-Zack-Bänder. In der Gotik verzierte man diesen Bereich mit Figuren, die zum Thema des darunter befindlichen Tympanums passten.

 

 


Bagimond's Roll

Bei der Bagimond's Roll handelt es sich um ein Register (gerolltes Dokument, Schriftrolle) zur Besteuerung von Kircheneinnahmen in Schottland. Im Jahr 1274 wurde auf dem Zweiten Konzil von Lyon unter der Leitung von Papst Gregor X. eine Steuer in Höhe von 10% auf alle Kircheneinkünfte für die folgenden sechs Jahre beschlossen. Dieses Geld sollte dem „Heiligen Land" zugutekommen (evtl. war damit auch die Finanzierung eines weiteren Kreuzzuges gemeint). Für Schottland betraute Papst Gregor Master Boiamund de Vitia (Kanoniker aus Asti, auch bekannt als Bagimund / Bagimond) mit der Aufgabe, die Grundlagen für die Besteuerung zu schaffen. Dieses Dokument wurde für einige Jahrhunderte zur Basis der Kirchensteuer.


Barock/Rokoko (1575-1770)

Der zweite Stil der Neuzeit, der die strenge Ordnung der Renaissance ablöste. Der englische Barock entwickelte sich aus dem Palladianismus, denn der schwungvolle Barock nach römischen Vorbildern wurde in England als zu katholisch abgelehnt und hatte daher nur wenig Einfluss auf die Architektur.

Erkennungsmerkmale:
- schwingende, konkave und konvexe Formen
- Kuppeln und Säulengruppen
- Giebel und Fensterbekrönungen mit reichem, ornamentalem Schmuck


 Broch

brochEin Broch ist eine runde, eisenzeitliche turmartige Anlage, die ausschließlich in Schottland, und dort insbesondere in der Grafschaft Caithness, aber auch auf den vorgelagerten Inseln (Orkney, Shetland und den Hebriden) zu finden ist. Im südlichen Teil des Landes sind Brochs sehr selten. Insgesamt wurden bisher die Überreste von etwa 500 Brochs gefunden. Sie werden fälschlich auch als Pict's Houses oder Pictish Castles bezeichnet.

Aufgrund der wehrhaften Erscheinung der Brochs wurden sie früher als Fluchtburgen oder Sitz eines keltischen Anführers gedeutet. Inzwischen geht die Forschung davon aus, dass es sich um Wohnsitze der landbesitzenden Bevölkerung handelte. Indes stellt sich die Situation auf den Inseln South Uist und Lewis etwas anders dar.

Hier gibt es wenige, aber größere Brochs, die sicher nicht der gesamten Bevölkerung als Wohnstätte gedient haben können. Es wird angenommen, dass Brochs als Monumentalbauten auch aus Prestigegründen von wohlhabenden oder sozial höhergestellten Familien errichtet wurden. Während manche Brochs bereits im zweiten Jahrhundert wieder aufgegeben wurden, kann eine Nachfolgenutzung durch Pikten nicht ausgeschlossen werden. Eine zumindest kurzfristige Nutzung durch die nachfolgenden Wikinger ist für einen Broch mit Sicherheit belegt.

Einige Brochs waren umgeben von weiteren Siedlungsbauten, die teils recht schnell nachfolgend, wenn nicht gar zeitgleich entstanden, teils deutlich jüngeren Datums sind.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Broch (Turm) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Caen Stone

Oder auch Pierre de Caen (Stein von Caen) ist der Name des in der Umgebung der Stadt Caen in der Normandie abgebauten, hellen ockerfarbenen und Sedimentgestein ähnlichem, Kalksteins. In der Vergangenheit sind auch weitere Namen in Verwendung gewesen: Pierre d'Allemagne und Pierre de la Maladrerie. Er stammt aus Ablagerungen der Jurazeit (begann vor etwa 201,3 Millionen Jahren und endete vor etwa 145 Millionen Jahren) und besitzt eine sehr feine Körnigkeit. Über ihn wird gesagt: „Der Caennaiser Kalkstein lässt sich schnitzen wie Holz und ist hart wie Granit".

Er wurde während der Herrschaft Herrschaft von William I, the Conqueror (Reg. 1066-1087), über den Ärmelkanal transportiert und zum Bau wichtiger Gebäude Englands, u.a. für die Westminster Abbey und Windsor Castle, verwendet.


Cameronians

Die Cameronians waren eine Splittergruppe der Covenanters, die sich nach Richard Cameron (1648-1680), einem Schulleiter aus Fife, benannten. Sie weigerten sich die Regeln von Charles II zu akzeptieren und lehnten jegliche staatliche Einmischung in Kirchenangelegenheiten ab. Nach der Tötung von Cameron wurde1706 John Macmillian ihr Priester, und unter seiner Führung gründeten sie 1743 die Glaubensgemeinschaft Reformed Presbyterian Church.


Church of Scotland

- 1560 gegründet, einst Staatskirche, seit 1926 Nationalkirche
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone)
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen

Weitere Infos:
Die Church of Scotland hat ihre Wurzeln in den Anfängen des Christentums in Schottland, aber ihre Gestalt nahm sie erst in der Zeit der Reformation von 1560 an, die sie maßgeblich formte. In ihrer Orientierung ist sie calvinistisch. Im Allgemeinen, informellen Sprachgebrauch, wird sie „the Kirk" genannt. Nach diversen Spaltungen, aus denen auch die Scottish Episcopal Church hervorging, wurde sie 1926 die Nationalkirche in Schottland. Das Westminster Confession of Faith (Bekenntnis von Westminster) von 1646 ist das offizielle Glaubensbekenntnis. Glaubensbasis ist das Wort Gottes, wie es in den Schriften des Alten und des Neuen Testaments festgehalten ist. Es gibt nur zwei Sakramente: die Taufe und das Abendmahl. Der Fokus im Gottesdienst liegt auf der Predigt. Ein typischer Gottesdienst dauert ca. eine Stunde. Kein verpflichtendes Gebetsbuch, aber es gibt ein Liederbuch für Psalme und Hymnen. Ihre interne Organisation geht von den Kirchengemeinden aus zu den Kirchenkreisen (Presbyteries) hin zur General Assembly, die einmal jährlich im Mai in Edinburgh abgehalten wird. Hier ist meist auch noch ein Repräsentant der Krone anwesend, dieser gilt jedoch quasi als „nicht im Raum". Gesetze zu ihrer generellen Vorgehensweise in Kirchenangelegenheiten werden von der General Assembly erlassen. Die General Assembly ist auch der höchste Gerichtshof der Kirche. 1926 wurde ihr Status als Staatskirche aufgehoben und sie zur Nationalkirche gewandelt. Sie ist vom Staat unabhängig und nicht kontrolliert und weder das schottische noch das englische Parlament nehmen Einfluss. Ihr modernes Logo zeigt das St Andreaskreuz umrahmt von der Inschrift „nec tamen consumebatur" („und er wurde nicht verzehrt"), sowie den „Brennenden Dornbusch", der die Inschrift versinnbildlicht. Ihre heutige Mitgliederzahl beläuft sich auf mehr als 400.000.


Collegiate Church (Stiftskirche)

Die Stiftskirche wurde in der Regel von Königen, Herzögen oder begüterten Adelsfamilien ins Leben gerufen und finanziert. Im Gegenzug beteten die hier angestellten Priester in erster Linie für ihre Gönner bzw. deren Familien und nicht für die allgemeine Bevölkerung.


Common Riding

Die Common Ridings sind heute ein Festival, das in diversen Städten der Borders stattfindet und an die Männer aus dem 13. und 14. Jh. erinnert. Die jungen Männer der Stadt kämpften damals bedingt durch die ständigen Grenzkriege mit England gegen die Eindringlinge. In friedlicheren Zeiten waren es auch schon mal andere Clans der Region. Der lokale Feudalherr bestimmte dabei einen Anführer aus den Reihen der bürgerlichen Kämpfer, der immer an der Spitze gegen die Angreifer der Stadt ritt. Interessant ist vielleicht noch, dass jede Stadt, die heute das Festival feiert, einen anderen Termin hat, immer bezogen auf ein lokales historisches Ereignis und auch die Anführer unterschiedliche Bezeichnungen tragen. (z.B. Coldstream: Coldstreamer, Selkirk: Cornet)


Covenanters

Die Covenanters waren eine Gruppierung schottischer Adeliger, die streng protestantisch ausgerichtet waren und mit dem 1638 geleisteten Treueeid auf den National Covenant beschlossen sich gegen Charles I zu stellen und am Protestantismus festzuhalten.

Ihre im National Covenant festgehaltenen Ansichten sahen einen schlichten Gottesdienst, die Unabhängigkeit von weltlicher Macht und die Gleichheit der Priester ohne hierarchische Struktur vor. Als Entscheidungsgremien sahen sie Ältestenräte (Presbyterien) vor und lehnten somit die Ideen von Charles I, der die anglikanische Kirchenform in Schottland etablieren wollte, strikt ab.

Nach dem Sturz von Charles I kämpften die Covenanters an der Seite von Oliver Cromwell gegen die eher katholisch orientierten königstreuen Jakobiter. Cromwell gewann und die Monarchie wurde abgeschafft. Nachdem Tod Cromwell's wurde mit Charles II wieder die Monarchie eingeführt und die Covenanters gingen in den Untergrund um der Verfolgung zu entgehen. Erst mit der Krönung der protestantischen Mary II im Jahre 1688 wendete sich für sie das Blatt.


Decorated Style (Hochgotik)

ca. 1250-1370, zweite Phase der englischen Gotik

Erkennungsmerkmale:
- Spitzbogen (ab Early English Style)
- Kreuzrippengewölbe (ab Early English Style)
- Lanzettfenster (ab Early English Style)
- Strebewerk
- Kapitell
- Fiale
- Stabwerk
- Wimperg
- Einführung des aus der französischen Gotik übernommenen Maßwerks
- Fülle an Dekorationen auf möglichst allen Flächen/ Bögen (z.B. als Blattmuster)
- Lichtgaden/Obergaden (ab Decorated Style)
- Fächergewölbe (ab Perpendicular Style)
- Tudorbogen (Tudor Style)


Dere Street

Die alte Römerstraße war einst etwa 364 km lang und führte von Eboracum (heute York) nach Norden bis bei Veluniate (heute Bo'ness) am Firth of Forth. Ihr Name stammt von dem angelsächsischen Königreich Deira ab und verlief auf schottischem Gebiet (zwischen dem Hadrian's Wall und dem Antonius Wall) etwa entlang der A68. Die genaue Route ist heute nicht mehr bekannt, doch wurden Spuren beim Grenzübergang Carter Bar (Jedburgh), westlich von Melrose, westlich von Lauder und südlich von Edinburgh gefunden.


Disruption

Die sogenannte Disruption von 1843 war das bittere Ende 10jähriger Streitigkeiten. Damals verließen 474 von ca. 1200 Priestern die zu diesem Zeitpunkt noch als Staatskirche geltende Church of Scotland aufgrund deren Beziehungen zur Staatsmacht (Hauptstreitpunkt war das Recht der Patronage) und formierten sich zur Free Church.


Dominikalland

Im Mittelalter bezeichnete man damit Grund und Boden, der direkt durch die Landbesitzer, also meist Adel oder Kirche, bewirtschaftet wurde. Die dort lebenden Bauern waren Lehnsmänner und hatten Frondienst zu leisten.


dorische Säulen

Die dorische Säule verjüngt sich auf der Länge nach oben (unten breiten als oben) und ist meist mit 20 vertikal verlaufenden Rillen (Vertiefungen) verziert.


Early English (Frühgotik)

ca. 1170-1240, bezeichnet die erste Periode der gotischen Architektur in Großbritannien

Erkennungsmerkmale:
- Spitzbogen (ab Early English Style)
- Kreuzrippengewölbe (ab Early English Style)
- Lanzettfenster (ab Early English Style)
- Strebewerk
- Kapitell
- Fiale
- Stabwerk
- Wimperg
- Maßwerk(ab Decorated Style)
- Lichtgaden/Obergaden (ab Decorated Style)
- Fächergewölbe (ab Perpendicular Style)
- Tudorbogen (Tudor Style)


Fächergewölbe

faechergewoelbeDas in der Spätgotik entstandene Fächergewölbe ist eine Variation des häufig genutzten Kreuzrippengewölbes. Das hauptsächlich im Perpendicular Style (Spätgotik) auftretende Gewölbe besitzt weitere Rippen, sodass Rippenfächer entstehen.

 

 

 


Fiale

fialeDie Fiale ist ein Zierelement der Gotik in Form eines schlanken, spitzen Türmchens, das an Strebepfeilern (Teil des Strebewerks) oder Wimpergen zu finden ist.

 

 

 


Free Church of Scotland

- spaltete sich 1843 von der Church of Scotland ab
- vereinigte sich zu großen Teilen 1929 mit dieser wieder
- besteht noch heute (Wee Frees)
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone)
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen

Weitere Infos:
Sie spaltete sich 1843 von der Church of Scotland nach einer schweren Auseinandersetzung ab (Disruption). Hauptstreitpunkt war damals die Frage der sogenannten Patronagerechte (Patronage Act von 1712). Im Jahr 1900 vereinigte sie sich in großen Teilen mit der United Presbyterian Church zur United Free Church und schloss sich wiederum im Jahr 1929 mit ihrer großen Mehrheit mit der Church of Scotland zusammen. Eine kleine Minderheit der ursprünglichen Free Church, welche einen konservativen Calvinismus vertrat und ihren geographischen Schwerpunkt in den Highlands und auf den Hebriden hat(te), folgte der Vereinigung 1900 nicht und existiert noch heute. Es gelang ihr sogar, auf dem Rechtsweg zur Rechtsnachfolgerin der „alten" Free Church bestimmt zu werden und somit deren gesamtes Vermögen sowie sämtliche Liegenschaften zugesprochen zu bekommen. Der daraufhin vorprogrammierte Konflikt wurde vom britischen Parlament in der Weise gelöst, dass der umstrittene Besitz aufgeteilt wurde und der „neuen" Free Church (Wee Frees) über ihre eigentliche Bedeutung hinaus Anteile daraus zugesprochen wurden.


Free Presbyterian Church of Scotland

- spaltete sich 1893 von der Free Church ab
- besteht noch heute (Wee Wee Frees)
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone)
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen

Weitere Infos:
Es handelt sich hier um eine reformierte Freikirche, die sich 1893 von der Free Church abgespalten hat. In Schottland unterhält sie 38 Gemeinden. Außerhalb Europas ist sie in den USA, Neuseeland und Simbabwe (Afrika) vertreten. Sie begreift sich als Hüterin des Erbes des Calvinismus und lehnt liberale Strömungen ab. Sie glaubt an die Autorität der Bibel, die Heiligung des Sonntags und lehnt das Weihnachtsfest als heidnisch ab. Sie ist bibeltreu und orientieren sich hierbei in erster Linie am „Bekenntnis von Westminster" („Westminster Confession of Faith von 1646"). Jeder kirchliche Würdenträger bekennt sich auch heute noch ausdrücklich zu dieser Bekenntnisschrift. Organisatorisch hängt sie mit der Presbyterianischen Kirche zusammen, die in Nordirland ihren Schwerpunkt hat und steht ihr auch inhaltlich nahe.


General Assembly

Es handelt sich um die Generalversammlung der Church of Scotland. Sie ist autorisiert, Kirchengesetze für die Church of Scotland zu erlassen und stellt gleichzeitig die höchste richterliche Instanz in Kirchenangelegenheiten dar. Sie hat einen Mitgliederstamm von ca. 850 Personen, der sich aus Priestern, sogenannten Älteren und Personen aus den Diakonaten zusammensetzt. Man trifft sich jährlich einmal im Mai für eine Woche in der Assembly Hall auf dem Mound in Edinburgh. Das allererste Treffen fand im Jahr der Reformation 1560 statt.


Georgianische Architektur (1720-1840)

georgianischAls Georgianische Architektur bezeichnet man einen Architekturstil, der in den englischsprachigen Ländern zwischen ca. 1720 und 1840 weit verbreitet war. Der Name kommt von vier britischen Monarchen mit Namen George aus dem Haus Hannover, die in dieser Zeit in Großbritannien regierten.

Mehr als jede andere Periode der englischen Architekturgeschichte bezieht sich die Georgianische Architektur auf die Klassik der Griechen und Römer. Dieser Rückbezug war schon ein typisches Merkmal der Renaissance. Der Stil ist mit dem Klassizismus beziehungsweise Neoklassizismus auf dem europäischen Festland verwandt.

Erkennungsmerkmale:
- symmetrische Grundrissgliederung
- klare, symmetrische Fassade
- Kontrast von flächigen Backsteinflächen und weiß verputzten Ornamenten
- Verwendung von Zierbögen
- repräsentative Eingangsportale, Ziergiebel und Freitreppen
- Eingangstüren haben (halbrunde) Oberlichter

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Gothic Revival, Neugotik (1720-1900)

Die englische Variante der Neugotik begann etwa 1720, als bei der Gestaltung neuer Bauwerke Formen der mittelalterlichen Gotik nachgeahmt wurden. Ein wichtiger Vertreter der Neugotik in Großbritannien war der Schotte James Gillespie Graham, der vor allem Gebäude im Scottish Gothic Style (Scottish Baronial), der schottischen Spielart der Neugotik, entwarf. John Ruskin schuf mit dem Ruskin Gothic Style, der sich durch die venezianisch beeinflusste Gotik mit islamisch gebogenen Fenstern auszeichnet, eine weitere Variante.

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Gotik (europäisches Festland ca. 1140-1520)

von ca. 1170-1603 in Großbritannien
von ca. 1170-1240 Early English Style (Frühgotik)
von ca. 1250-1370 Decorated Style (Hochgotik)
von ca. 1350-1550 Perpendicular Style, senkrechter Stil (Spätgotik)
von ca. 1485-1603 Tudor Gothic/ Tudor Style (Tudorstil)

Erkennungsmerkmale:
- Spitzbogen (ab Early English Style)
- Kreuzrippengewölbe (ab Early English Style)
- Lanzettfenster (ab Early English Style)
- Strebewerk
- Kapitell
- Fiale
- Stabwerk
- Wimperg
- Maßwerk(ab Decorated Style)
- Lichtgaden/Obergaden (ab Decorated Style)
- Fächergewölbe (ab Perpendicular Style)
- Tudorbogen (Tudor Style)


Gowrie Conspiracy

Die Hintergründe der sogenannten Gowrie Verschwörung sind mysteriös und haben sich bis heute der absoluten Aufklärung entzogen. Man ist hier wirklich auf Vermutungen angewiesen.

John Ruthven, 3. Earl of Gowrie, stand der englischen Quuen Elizabeth I und deren religiöser Überzeugung (Ablehnung des Katholizismus) sehr nahe. Ungefähr 1593 bot er ihr seine Dienste an. Am königlichen Hof wurde er sehr wohlwollend empfangen. Damals schon stand er dem schottischen King Jacob VI ziemlich offen feindlich gegenüber.

Man geht davon aus, dass Alexander Ruthven und sein Bruder ein Komplott schmiedeten, Jacob VI nach Gowrie House zu locken, um ihn zu ermorden oder, noch wahrscheinlicher aber, ihn zu entführen. Vieles spricht für diese Theorie, Könige zu entführen hatte Tradition. Außerdem waren die Beziehungen zwischen England und Schottland permanent gespannt.

Der Earl of Gowrie wurde sogar als möglicher Gegenspieler von Jacob VI in der Frage der Folge auf den englischen Thron gehandelt. Zu allem Überfluss hatte Jacob VI dem Earl gegenüber große Geldschulden. Des Weiteren waren noch Gerüchte im Umlauf, dass der Earl oder sein Bruder Liebhaber seiner Frau seien.

Jacob VI könnte seinerseits zur gleichen Zeit einen Überraschungsbesuch in Gowrie House gemacht haben, ebenfalls mit Mordabsicht, nämlich die Tötung beider Brüder.

Dieser Plan ging auf und Jacob VI konnte seine Haut dadurch retten, dass er die beiden Brüder am 5. August 1600 in Gowrie Hause ermordete, bzw. ermorden ließ. Der geplante Staatsstreich war damit vereitelt.


Greek Revival (im 18. und 19. Jh.)

Greek Revival ist ein architekturhistorischer Ausdruck, der das Imitieren und Kopieren griechisch-antiker Architekturen und Architekturelemente im 18. und 19. Jahrhundert im Sinne des Klassizismus, speziell auch des Palladianismus britischer Herkunft, bezeichnet. Der Begriff wird meist entsprechend seiner Entstehung regional beschränkt auf Großbritannien und die USA gebraucht.

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Hadrian's Wall

Das zwischen 122 und 128 n Chr. erbaute Grenzbefestigungssystem erhielt den Namen nach seinem Erbauer, dem römischen Kaiser Hadrian. Diese etwa 113 km lange und meist 5 m hohe Anlage verlief im Osten etwa von Newcastle nach Westen zum Solway Firth, nördlich von Carlisle. Mit diesem Bauwerk sollte das Eindringen der schottischen und irischen Stämme aus dem Norden in der Provinz Britannia unterbunden werden. Entlang der Grenze errichtete man 320 Türme, 17 Kastelle und 80 Tore.


Hill Fort

Hillfort ist die Bezeichnung für umwallte Areale, die auf Hügeln liegen. Hillforts sind in etwa runde, zumeist aber unregelmäßig der Geomorphologie der Landschaft angepasste Wall- und Grabenanlagen. Halbrunde, an Geländestufen bzw. auf Vorgebirgen platzierte Anlagen werden Coastal Hillforts genannt. Die Anlagen kommen auf den Britischen Inseln und in Irland vor.

Hillforts sind eine Erscheinung aus der Spätbronze- bzw. Eisenzeit und von den viel älteren Henges oder den steingefassten Duns (Ringfort) zu trennen.

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Historismus, 19. Jh.

von 1830-1900, umfasst die Stilgeschichte des 19. Jh. mit den Unterarten Neoromanik, Neogotik, Neorenaissance und dem Neobarock. Im Gegensatz zur Renaissance und dem Klassizismus versuchte man nicht nur, die Architektur der klassischen Antike wiederzubeleben bzw. zu kopieren, sondern es fanden auch Imitationen von Formen anderer Architekturepochen Verwendung.


Hogback (Schweinerücken)

hogbackDer Hogback ist eine, oft verzierte, Grabplatte aus der Zeit der Wikinger, die zwischen dem 10. und 12. Jh. in Schottland vorkommt. Die längliche Platte ist oftmals leicht wie ein Schweinerücken gebogen und symbolisiert ein skandinavisches Langhaus. Die auch als Houses for the Dead (Häuser für die Toten) bekannten Grabsteine sind in den nordischen Ländern zwar weit verbreitet, kommen in Schottland jedoch verhältnismäßig selten vor.

 

 


Jacob VI und I

King Jacob VI war der Sohn von Mary, Queen of Scots, und bestieg als Jacob VI den Thron von Schottland. Ab 1603, nach der Vereinigung der Kronen von Schottland und England, bestieg er als Jacob I den Thron von England und trug nun den Namen Jacob VI (von Schottland) und I (von England) kurz Jacob VI und I. Sein Sohn trug analog dazu den Namen Jacob VII und II. Übrigens lautet der Name Jacob im Englischen James, weshalb man auch oft James VI und I in Beschreibungen findet. Wir verwenden jedoch durchgehend die Schreibweise Jacob VI und I.


Jakobiter

Als Jakobiter bezeichnet man die Anhänger des katholischen King Jacob VII und II (VII von Schottland und II von England) aus dem Hause Stuart, der 1688 vom englischen Thron vertrieben wurde. Die Jakobiter rebellierten gegen die neue protestantische Thronfolge, nachdem Mary II und William of Orange zu den Nachfolgern von Jacob VII und II wurden. Nach dem gescheiterten Aufstand im Jahre 1689 folgte 1707 mit dem Act of Union die Vereinigung der beiden Königreiche mit einem gemeinsamen britischen Parlament. 1715 erfolgte der als 1. Jakobiteraufstand bekannte Versuch der Anhänger von Jacob sich gegen den Beschluss von 1707 zu wehren, was jedoch erfolglos blieb. Geführt wurde der Aufstand von James Francis Edward Stuart „the Old Pretender", dem Sohn von Jacob VII und II. 1745 erfolgte der 2. Jakobiteraufstand unter der Führung von Charles Edward Louis Philip Casimir Stuart, besser bekannt als Bonnie Prince Charlie, dem Sohn des „Old Pretender". Auch dieser Versuch scheiterte und die am Aufstand beteiligten Clan Chiefs sowie deren Clanmitglieder mussten ins Ausland fliehen oder wurden nach Schauprozessen hingerichtet.


Kapitell

kapitellDas Kapitell ist das Kopfstück bzw. der obere Abschluss einer Säule oder eines Pfeilers. Es ist breiter als der Säulenschaft und meist plastisch verziert. Seit der griechischen Architektur dient es hauptsächlich um die statische Last von oben gleichmäßig an die Stütze (Säule) zu übertragen. Kapitelle findet man sowohl in der Romanik (Würfel, Falten oder Figuren) als auch in der Gotik (Kelchknospen- und Blattkapitelle).

 

 


Klassizismus (1770-1830)

Der dritte und letzte Stil der Neuzeit basiert auf dem Formenkanon des griechischen Tempelbaus, lehnt sich teilweise aber auch an die italienische Frührenaissance an. Außerhalb des deutschsprachigen Raums wird der Klassizismus als „Neoklassizismus" bezeichnet.

Erkennungsmerkmale:
- bevorzugt wuchtige Formen
- lehnt sich an die Antike und ihre Interpretation in der Renaissance an


Kragstein

kragstein 1kragstein 2Der Kragstein (auch Krage oder Konsole) ist ein von der Wand abstehender Vorsprung, auf den andere Bauteile wie Balken oder Bögen aufliegen. Er wird als reines Gestaltungselement oder als Trageelement bzw. eine Kombination aus beidem genutzt. Je nach Verwendung besteht er aus Stein oder Holz und wurde in der Romanik oft mit Fratzen versehen. Man findet ihn in den unterschiedlichsten Bereichen, sowohl im Inneren als auch an der Außenfassade.


Kreuzformen

kreuzformen

 

 

 

 

 


Kreuzgratgewölbe

kreuzgratgewoebleEine Weiterentwicklung des Tonnengewölbes in der Romanik ist das Kreuzgratgewölbe. Bei der auch als Kreuzgewölbe bekannten Deckenkonstruktion kreuzen sich zwei meist gleichgroße Tonnengewölbe. Die daraus entstehenden Schnittlinien der Kreuzung (Grate) gaben der Konstruktion ihren Namen.

 

 


Kreuzrippengwölbe

kreuzrippengewoelbeDas in der Gotik entstandene Kreuzrippengewölbe ist eine Weiterentwicklung des romanischen Kreuzgratgewölbes. Dabei werden lediglich weiter Streben (Rippen) in die senkrechte und waagerechte Achse integriert und ein Schlussstein bildet den Kreuzungspunkt. Die Deckenkonstruktion leitet die von oben wirkenden Schubkräfte besser ab und ermöglichte so höhere Räume zu bauen und in den Wänden konnten größere Flächen für Fenster genutzt werden.

 


kumbrisch

Das Kumbrische ist eine keltische Sprache, die bis etwa ins 11. Jh. im nördlichen Northumbria und den schottischen Central-Lowlands von vermutlich 30.000 Menschen gesprochen wurde. Früher wurde es auch als Nord- oder Süd-Walisisch bezeichnet. Es gibt aber kaum Quellen, anhand derer sich die Nähe oder Entfernung zum Walisischen exakt bestimmen ließe. Heute ist die Sprache ausgestorben, Spuren haben sich aber vor allem in Ortsnamen erhalten.


Laird

Ein Laird ist ein Landbesitzer in Schottland, der mit bestimmten feudalen Rechten ausgestattet ist und zum niederen (untitulierten) Landadel zählt.


Lanzettfenster

lanzettfensterDas Lanzettfenster ist eigentlich ein gotisches Spitzbogenfenster, dessen Bogen extrem langezogen (überhöht) ist. Da die Form im übertragenen Sinn an eine Lanze erinnert, entstand der Name Lanzettfenster, das ein besonders häufig verwendetes Element im Early English Style (Frühgotik) ist. Dort wurde dieser Fenstertyp häufig in Gruppen verwendet. Bei einem Lanzett-Drillingsfenster überragt das mittlere der drei Fenster die beiden anderen.

 

 


Le Beau Dieu

le beau dieuBei dieser Abbildung handelt es sich um den sogenannten „Segnenden Christus". Diese Darstellung von Christus war besonders im Mittelalter beliebt. Dabei hält dieser oftmals in seiner linken Hand das „Buch des Lebens", während seine rechte Hand zum Segen erhoben ist.

 

 

 


Lettner

lettnerDer Lettner ist eine Trennwand aus Holz oder Stein, meist reichlich verziert, und trennt in großen Kirchenbauten den Chorraum des Kirchenschiffs vom übrigen Kirchenraum ab. Er entstand in der Spätromanik und wurde während der Gotik allmählich von der Kanzel ersetzt.

 

 

 


Lichtgaden/Obergaden

lichtgadenIn gotischen Kirchenbauten mit Seitenschiffen, die niedriger sind als das Mittelschiff, nutzte man den Lichtgaden (auch Obergaden oder Fenstergaden) um zusätzliches Licht in das Mittelschiff strömen zu lassen. Demzufolge befindet sich der Lichtgaden an der oberen Wandfläche des Mittelschiffs und ist eigentlich nur eine Fensterreihe oberhalb der Seitenschiffe. Der Name entstand durch die im Mittelalter außen an die Kirchenwand angebauten Wirtschaftsräume (Gaden), die niedriger waren, um so den Lichteinfall zu gewährleisten.

 


Maßwerk

masswerk 1Mit Maßwerk bezeichnet man die filigrane Arbeit von Steinmetzen in Form von flächigen Gestaltungen von Fenstern, Balustraden und geöffneten Wänden. Das Maßwerk besteht aus geometrischen Mustern, die als Steinprofile umgesetzt werden, wobei der Stein komplett durchbrochen (skelettiert) wird. Werden diese Dekorationen einer geschlossenen Wandfläche aufgelegt, spricht man von Blendmaßwerk. Stehen sie frei vor einer Wand, bezeichnet man sie als Schleiermaßwerk.

masswerkDas Maßwerk ist eine Erfindung der gotischen Architektur und ist eines der wichtigsten Merkmale des Decorated Style (Hochgotik) und des Perpendicular Style (Spätgotik), wo es ein unabdingbarer Bestandteil der Fenster war. Die Gotik setzte Maßwerk an vielen weiteren Stellen ein, z. B. an den Balustraden der Laufgänge (Triforium), Emporen, an Turmhelmen oder durchbrochenen und vorgespannten Wänden in der Fassade.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Maßwerk (Architektur) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Oblates of Mary Immaculate (OMI)

Bei dieser Vereinigung handelt es sich um eine religiöse Gemeinschaft der katholischen Kirche, die 1816 durch einen französischen Priester in Südfrankreich gegründet wurde. Sie wurde 1826 auch durch Papst Leo XI offiziell anerkannt. Ihr gehören Priester und Laienbrüder an. Als Mitglied verpflichtet man sich die drei religiösen Gelübde „Armut", „Keuschheit" und „Gehorsamkeit" zu befolgen. Sie bezeichnen sich selbst als Missionare und sind heute auf allen Kontinenten vertreten, dabei gibt es auch einen weiblichen Zweig. Der Name „Oblaten" kommt vom lateinischen Wort „oblatus" und bedeutet „hingegeben, dargebracht". Der Oblate ist einer, der in einer Ordensgemeinschaft sein Leben hingibt für Gott. Die Mitglieder werden deshalb im Deutschen auch Oblatenmissionare genannt.


Oxford Movement

Diese Bewegung entstand ca. 1830 innerhalb der anglikanischen Kirche. Katholische Prinzipien und frühkirchliche Orientierung sollten vermehrt zur Geltung gebracht werden und somit zu einem sogenannten „Anglo-Katholizismus" führen. Die Mitglieder dieser Bewegung wurden oft auch mit der Universität von Oxford in Verbindung gebracht. Sie betrachteten die Anglikanische Kirche als einen wesentlichen Teil der drei Theologischen Richtungen „römisch-katholisch", „katholisch-orthodox" und eben „anglikanisch" (auch „Three Branch Theory" genannt). Die von den Begründern der Bewegung (z.B. John Keble und John Henry Newman) vertretenen religiösen Ideen wurden aber von der etablierten anglikanischen Gemeinde nicht mitgetragen. Newman z.B. konvertierte zum Katholizismus. Aus der Bewegung entwickelte sich später die sogenannte „High Church"-Richtung der anglikanischen Kirche im Gegensatz zur protestantischen sogenannten „Low Church".


Palladianismus (17 Jh.-18. Jh.)

Klassizistischer Baustil, der sich am italienischen Architekten Palladio orientiert.

Erkennungsmerkmale:
- grenzt sich durch strengere, klassizistischere Formen vom als „katholisch" empfundenen römischen Barock ab
- kein konkav-konvexes Fassadenrelief
- verwendet Tempelfronten
- folgt der Kolossalordnung, bei der Säulen oder Pfeiler zwei oder mehr Geschosse übergreifen


Patronage

Patronage bedeutet, dass die begüterten Landeigner, in der Regel der reiche Adel, von alters her ein verbrieftes Recht hatten, auf die Kirchengemeinden Einfluss zu nehmen z.B. freiwerdende Priesterstellen mit Personen zu besetzen, die ihnen genehm waren. Dieses Patronagerecht wurde mit dem sogenannten Patronage Act von 1712 erneut in Kraft gesetzt bzw. bestätigt. Innerhalb der damals noch als Staatskirche geltenden Church of Scotland führte dies 1843 zu einer Kirchenspaltung, bekannt als Disruption. Das Gesetz von 1712 wurde erst mit dem Church Patronage Act von 1874 endgültig außer Kraft gesetzt.


Perpendicular Style, senkrechter Stil (Spätgotik)

von 1350-1550, Phase der englischen Spätgotik, eine andere Bezeichnung für den gleichen Stil ist Rectilinear Style (Geradliniger Stil), abgeleitet von den senkrechten Linien des Stabwerks

Erkennungsmerkmale:
- Spitzbogen (ab Early English Style)
- Kreuzrippengewölbe (ab Early English Style)
- Lanzettfenster (ab Early English Style)
- Strebewerk
- Kapitell
- Fiale
- Stabwerk
- Wimperg
- Maßwerk(ab Decorated Style)
- Lichtgaden/Obergaden (ab Decorated Style)
- Fächergewölbe (ab Perpendicular Style)
- Tudorbogen (Tudor Style)


Piscina

Die Piscina ist ein kleines Wasserbecken mit Abfluss, das zum Händewaschen für den Priester und dem Reinigen der sakralen Gegenstände diente. Das meist rechts vom Altar in die Wand eingelassene Becken wurde über einen Abfluss, der nicht in die Kanalisation mündete, entleert, damit das genutzte Weihwasser in der geweihten Erde an der Kirche versickern konnte.


Presbyterianisch / Presbyterianismus

- Orientiert sich am Reformator Calvin und nicht an Luther (heute eine Bandbreite zwischen strengem Calvinismus und liberaler reformierter Ausrichtung)
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen
- Frauenordination wird in größeren Kirchen praktiziert, ist aber nicht überall die Regel.


Ragman Rolls

Die Ragman Rolls sind eine Sammlung von Urkunden, mit denen der Hochadel sowie der niedere Landadel Schottlands in den Jahren von 1291 und 1296 King Edward I von England seiner Loyalität versicherte. Eine Kopie des Originals befindet sich heute noch im Tower von London. Ursprünglich bedeutete die „Satzung von Ragement" ein schottisches Gesetz, das die gesamte Priesterschaft dazu zwang, ehrlich Auskunft über ihre Pfründe zu geben, damit sie von Rom (gemeint ist hier wohl der Papst) dementsprechend steuerlich eingeschätzt werden konnten. Die Bezeichnung Ragman Rolls ist nicht ganz geklärt: sie könnte entweder von den Schleifen stammen, mit denen die Pergamentrollen zusammengebunden wurden oder aber auf die noch früheren, von einem Mann namens Ragimunde hergestellten Dokumente zurückgehen, die der o.a. Steuerschätzung aus Rom dienten.


Reformation

Unter Reformation versteht man die theologische Umorientierung, die letztendlich zur Trennung vom Papsttum führte. Hauptakteur war John Knox, ein Schüler des französischen Reformators Calvin, der für die presbyterianische Staatskirche stand. Die puristischen Protestanten wollten die Kirche von allen katholischen Strukturelementen reinigen und lehnten das Bischofsamt ab. 1560 entstand die Church of Scotland, die erste protestantische, presbyterianische Kirche, die zur Staatskirche wurde.


Reformed Presbyterian Church of Scotland

- 1743 von den Cameronians, einer Splittergruppe der Covenanters gegründet
- besteht noch heute
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone)
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen

Weitere Infos:
Die Cameronians benannten sich nach Richard Cameron (1648-1680), Schulleiter aus Fife und Anhänger der Covenanters. Er weigerte sich die Regeln von Charles II zu akzeptieren und nach einer kurzen Zeit im Exil wurde er von königlichen Truppen Ayrshire getötet. Seine Anhänger, bekannt als Society People, formierten sich (ab ca. 1681) in lokalen Gemeinschaften und beliefen sich 1690 schon auf mehrere Tausend Personen. Sie lehnten jegliche staatliche Einmischung in Kirchenangelegenheiten ab. Drei ihrer Priester verließen die Gemeinschaft zugunsten der Staatskirche (wohl die Church of Scotland,) aber 1706 wurde dann John Macmillan ihr Priester und übte ein aktives Amt als Wanderpriester aus. Der Begriff „Cameronian" wurde teilweise in „Macmillianite" geändert. Unter seiner Führung wurde 1743 in Braehead eine Pfarrei (Glaubensgemeinschaft) gegründet, die sich „Reformed Presbytery" nannte. Sie weigerten sich, an zivilen Angelegenheiten teilzunehmen. Viele Mitglieder der Reformed Presbyterian Church schlossen sich 1876 der Free Church an.


Reivers

Vom 14. bis 16. Jh. wurden Banditen an der schottisch-englischen Grenze als Reivers oder Border Reivers bezeichnet. Der Name stammt vom altenglischen Reive (plündern/rauben) ab. Die Banden setzten sich meist aus Clanmitgliedern zusammen und verübten ihre Überfälle im Grenzbereich ungeachtet ihrer eigenen Nationalität oder der ihrer Opfer. Bedingt durch die ständigen Kriege zwischen den beiden Nationen ging es den total verarmten Reivers dabei vermutlich ums nackte Überleben.


Renaissance (1510-1620)

Löste die mittelalterliche Architektur ab und war der erste Stil der Neuzeit, der die Formen der Antike in klassischer Strenge widerbelebte. Er erreichte die britischen Inseln in der Regierungszeit von Elizabeth I (1558-1603).

Erkennungsmerkmale:
- Grundrisse waren nur einfach quadratisch/rechteckig oder rund
- Fassaden waren symmetrisch
- Gewölbe haben keine Rippen wie in der Gotik
- Bauelemente wie Säulen, Kapitelle und Dreiecksgiebel entlehnte man direkt der griechischen Antike
- vermehrte Verwendung der toskanischen Säule


Romanesque Revival, Neuromanik (19. Jh.)

Die Neuromanik, auch Romanesque Revival Style genannt, ist ein europäischer Kunststil des 19. Jahrhunderts. Künstler, vor allem Architekten, griffen damals auf Vorbilder der vergangenen zwei Jahrtausende zurück – in diesem Falle auf die Romanik. Stilistisch griff man nicht nur auf die Formelemente der Romanik in Westeuropa zurück, sondern verwendete auch die prächtigeren Formen des byzantinischen Stils. Auch in der Konstruktion der Kirchen blieb man nicht bei romanischen Grundrissen, sondern verwendete die fortschrittlicheren Prinzipien der Gotik, erkennbar an Kreuzrippengewölben und rechteckigen Grundflächen der Joche.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Neuromanik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Romanik (ca. 1000-1250)

Ab 11. Jh. als Norman Style (Romanesque Style) auf den britischen Inseln, ersetzt die angelsächsische und geht bis zur frühgotischen Architektur (Early English Style)

Erkennungsmerkmale romanischer Bauten:
- Rundbögen, Rundbogenfenster,
- Säulen mit blockartigen Kapitellen
- Wände mit betont wuchtigen Steinmassen (dicke, festungsartige Mauern)
- Stabwerk
- kleinere Fenster
- anfangs flache Kassettendecken, dann Tonnengewölbe/Spitztonnengewölbe, später Kreuzgratgewölbe


Rough Wooing (raues Werben)

Die als Zeit des rauen Werbens bekannte Epoche, entstand durch die englischen Angriffe von Henry VIII, der die Schotten so zur Vermählung von Mary, Queen of Scots, mit seinem Sohn Edward Tudor, dem späteren Edward VI von England, zwingen wollte. Da Mary beim Tod ihres Vaters erst sechs Tage alt war, wurde James Hamilton als Regent eingesetzt. Er schloss mit England einen Vertrag über die Hochzeit zwischen Mary und Edward und dass deren Nachfolger über Schottland und England regieren sollten. 1543 bestieg Mary formell den Thron und das schottische Parlament löste den Vertrag mit England. Henry VIII „pochte" mit dem Rough Wooing auf Einhaltung des Vertrages, was dazu führte, dass man Mary 1548 mit dem französischen Thronfolger Franz vermählte und sie nach Frankreich ging. Die bis 1551 dauernden Angriffe der Engländer schwächten die Schotten erheblich.


Rundbögen/ Rundbogenfenster

rundbogenBeim Kreisbogen, auch Rundbogen genannt, ist die Bogenlinie kreisförmig und nimmt den kompletten Halbkreis (180 Grad) ein, das bedeutet, die untersten beiden Fugen liegen horizontal. Die Höhe des Bogens (Scheitelhöhe) beträgt damit immer genau die halbe Spannweite. Der Halbkreisbogen war lange Zeit die dominierende Technik des Bogenbaus. Sie wurde von den Römern perfektioniert und vielfältig angewendet, was bis in die Zeit der Romanik wirkte.

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Scottish Episcopal Church

- spaltete sich 1689 von der Church of Scotland ab
- unter bischöflicher (episkopaler) Leitung
- dreigliedriges Amt (Bischof, Priester, Diakon)
- positioniert sich zwischen dem Katholizismus und dem Protestantismus

Weitere Infos:
Die Scottish Episcopal Church ist eine Mitgliedkirche der Anglikanischen Gemeinschaft. Ihr Wirkungskreis liegt ausschließlich in Schottland. Ihre Wurzeln liegen weit vor der Reformation von 1560 und sie sieht sich heute noch als Nachfolgerin der von keltischen Heiligen (z.B. St. Ninian, St. Columba, St. Kentigern bzw. St Mungo) initiierten Kirchen. Von der Church of Scotland hat sie sich 1689 getrennt Im Jahr 1994 wurden die ersten Frauen zu Diakonen, zwei Jahre später zu Priesterinnen geweiht und 2002 wurde durch ihre Generalsynode die Bischofsweihe für Frauen ermöglicht. Weniger als 1% der schottischen Bevölkerung gehören ihr an. Die Scottish Episcopal Church besteht aus sieben Diözesen in Aberdeen und Orkney, Argyll und The Iles, Brechin, Edinburgh, Glasgow und Galloway, Moray, Ross und Caithness sowie St Andrews, Dunkeld und Dunblane.


Sedilien

Als Sedilien bezeichnet man die Sitze im Altarraum katholischer Kirchen, die für Priester, Diakone und Messdiener vorgesehen sind.


Spitzbogen

spitzbogenDer in der Gotik entstandene Spitzbogen ist die logische Weiterentwicklung des Rundbogens aus der Romanik und ein zentrales Element dieser Stilrichtung. Ähnlich wie bei dem Tonnen- und Spitztonnengewölbe, erkannte man, dass die statische Kräfteverteilung beim Spitzbogen erheblich besser ist, als beim bis dahin verwendeten Rundbogen. Die Verwendung dieses Stilelementes ist vielfältig, als Torbogen, Fensterbogen oder einfach als dekorative Verzierung.

 

 


St Andrew's Cross

Das weiße Kreuz auf hellblauem Hintergrund ist das Symbol der Schotten, wie auch die schottische Flagge Saltire belegt. Was Legende und was wirklich geschichtlich belegt ist, weiß wohl niemand so genau, doch in Athelstaneford (Lothian) soll im Jahre 832 eine Schlacht zwischen den Pikten und den Angelsachsen stattgefunden haben. Am Abend vor der Schlacht erschien der heilige Andreas (Saint Andrew) dem piktischen König Òengus (King of Alba) in einer Vision und prophezeite ihm den Sieg am nächsten Tage. Nach dem Sieg erschien ein weißes Kreuz am Himmel, was der König als Zeichen von St Andrew deutete.


St Mungo

Der heilige Mungo, auch bekannt unter dem Namen Kentigern (vom lat. Kentigernus), lebte von 518-603 und gilt als der erste Bishop of Glasgow. Er wurde unter der heutigen Glasgow Cathedral (St Mungo's Cathedral) begraben.


Stabwerk

stabwerk 2Stabwerke aus Stein wurden außerhalb Europas schon vor dem 10. Jh. genutzt. In Europa wurden sie in der romanischen Architektur üblich. Man baute paarige Fenster, die von einem Stabwerk unterteilt wurden, das unterhalb eines einzelnen Rundbogens platziert war. Die gleiche Strukturform wurde für offene Arkaden sowie auch Fenster eingesetzt und findet sich in Galerien und Klöstern.

stabwerk 1In der gotischen Architektur wurden die Fenster größer und man setzte unterschiedliche Stabwerke in die Fensteröffnungen ein, um einerseits eine Struktur zu schaffen und andererseits auch Verzierungen anzubringen.

Das ist besonders der Fall bei gotischen Kirchen, wo bunte Bleiglasfenster zwischen die steinernen Stabwerke gesetzt wurden. Fenster mit Stabwerk in einfacherer Form wurden weiterhin bis in die Zeit der Renaissance und diverse „Revival Styles" genutzt.

 


Strebewerk

strebewerkDas Strebewerk ist eine Kombination aus Strebebögen und Strebpfeilern an der Außenwand von gotischen Kirchenbauwerken und ein zentrales Element dieser Stilart. Es dient zur Stützung der Wände des Mittelschiffs sowie zur Ableitung des Gewölbeschubs (Deckenlast).

 

 

 


Tolbooth (Stadtverwaltung)

Die Tolbooth war vom Mittelalter bis ins 19. Jh. das Verwaltungsgebäude einer Stadt und zusammen mit dem Marktkreuz und der Kirche das Erkennungsmerkmal dafür, dass eine Siedlung die Stadtrechte erhalten hatte. Das Gebäude diente zu unterschiedlichen Zwecken wie Versammlungsraum für den Stadtrat, als Gerichtshof und Gefängnis sowie als Zoll- bzw. Mautstelle. Je nach Größe der Stadt und Verwendungszweck war das Gebäude mal größer oder eher klein gehalten.


Tonnengewölbe/Spitztonnengewölbe

tonnengewoelbespitztonnengewoelbeDas romanische Tonnengewölbe ist die simpelste Art des Gewölbes und basiert auf der Form einer „halbierten" Tonne. Zu Beginn dieser neuen Deckenkonstruktion konnte man jedoch nur schmale Räume mit einem Tonnengewölbe versehen, dessen Vorteil zur geraden Decke in der Tragfähigkeit lag. Nachdem die Räume immer breiter wurden, und viele Tonnengewölbe einstürzten, entwickelte sich das Spitztonnengewölbe, was zwar höher war, aber eine bessere Stützkraft bot.

 


toskanische Säule

saeulenDie toskanische Säule entspricht in den Grundzügen der dorischen Ordnung. Sie besitzt jedoch keine Rillen am Säulenschaft und das Kapitell ist meist schmucklos.

 

 

 


Tudor Gothic/ Tudor Style (Tudorstil)

von 1485-1603, wird in der englischen Baukunst die letzte Periode des gotischen Stils im Übergang zur Renaissance während der Herrschaft des Hauses Tudor bezeichnet, die sich nahtlos an den Perpendicular Style (Spätgotik) anschließt.

Erkennungsmerkmale:
- Spitzbogen (ab Early English Style)
- Kreuzrippengewölbe (ab Early English Style)
- Lanzettfenster (ab Early English Style)
- Strebewerk
- Kapitell
- Fiale
- Stabwerk
- Wimperg
- Maßwerk(ab Decorated Style)
- Lichtgaden/Obergaden (ab Decorated Style)
- Fächergewölbe (ab Perpendicular Style)
- Tudorbogen (Tudor Style)


Tudorbogen

Als Tudorbogen bezeichnet man in der Baukunst einen für den Tudor Style charakteristischen sehr flachen Spitzbogen. Er fand vor allem in England Verbreitung, weshalb er auch englischer Spitzbogen oder normannischer Bogen genannt wird.

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Tympanum

tympanumDas Tympanum ist seit der Romanik eine Schmuckfläche in Giebeldreiecken oder im Bogenfeld von Portalen, oberhalb des Türsturzes. An Kirchenbauwerken befindet es sich meist in Form eines Halbkreises über dem Durchgang. Auch in der Gotik wurde dieses Zierelement verwendet.

 

 


United Free Church of Scotland

- entstand 1900 durch Vereinigung von Free Church und United Presbyterian Church
- vereinigte sich zu großen Teilen 1929 wieder mit der Church of Scotland
- besteht noch heute
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther
- Vierämterlehre (Pastoren, Lehrer, Älteste und Diakone)
- es gibt die Kindertaufe und das Abendmahl wird als Gedenkfeier gesehen

Weitere Infos:
Sie entstand 1900 durch den Zusammenschluss der überwiegenden Mehrheit der Free Church mit der United Presbyterian Church. Im Jahr 1929 schloss sich die United Free Church mit der Church of Scotland zusammen. Eine kleine Minderheit der United Free Church widersetzte sich der Vereinigung beider Kirchen und blieb bis heute unter dem Namen United Free Church selbstständig, da sie das Prinzip einer Staatskirche ablehnte.


United Presbyterian Church of Scotland

- 1847 durch Zusammenschluss gegründet
- ging in komplett in der United Free Church auf
- protestantische, presbyterianische Kirche
- orientiert sich am franz. Reformator Calvin und nicht an Luther

Weitere Infos:
Ab 1847 gegründet durch den Zusammenschluss der United Secession Church und der Relief Church. Im Jahr 1900 schloss man sich mit der Free Church zusammen und bildete somit die United Free Church.


Vierung

vierungWie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen viereckigen Bereich im Gebäude. Man könnte ihn auch als Kreuzung bezeichnen, denn es ist schlicht gesagt die Kreuzungsfläche, an der sich das Kirchenschiff mit dem Querschiff kreuzt. Oftmals befindet sich hierüber der Kirchturm, deshalb auch manchmal Vierungsturm genannt. In der Romanik wurden bei größeren Kirchen auch Kuppeln verwendet.

 

 


Viktorianische Architektur (1837-1901)

viktorianischDie Bezeichnung Viktorianische Architektur stammt aus den anglophonen Ländern und beschreibt als übergreifende Bezeichnung die vorherrschenden Architekturstile im Viktorianischen Zeitalter, also die lange Zeit der Regentschaft der britischen Queen Victoria von 1837 bis 1901. Diese Strömung in der Architekturgeschichte trat auf dem europäischen Festland als Historismus in Erscheinung.

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Wimperg

wimpergEin weiteres Zierelement der Gotik ist der Wimperg, eine giebelartige Fläche über Portalen oder Fenstern, die manchmal von Fialen flankiert wird. Je nach Größe der Fläche befinden sich hier Fenster oder weitere Verzierungselemente.

   

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