Innere Hebriden-Karte  

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oronsay

Die Isle of Oronsay (gälisch: Orasaigh) ist eine kleine Gezeiteninsel unmittelbar südlich von Colonsay, die zu den schottischen Inneren Hebriden gehört. Mit Colonsay ist sie über einen unbefestigten Damm verbunden, der nur bei Niedrigwasser benutzt werden kann und über das Watt führt.

Oronsay ist ca. 5,4 km² groß und die höchste Erhebung ist 93 m hoch. 2001 lebten laut Volkszählung fünf Menschen auf der Insel, die in der Oronsay Priory lebten, einem kleinen Kloster, das Landwirtschaft auf der Insel betreibt (Oronsay Farm).

Von der unmittelbar nördlich gelegenen, größeren Insel Colonsay ist Oronsay durch das Wattgebiet The Strand getrennt, das zwischen 100 und 1300 m breit ist.

Oronsay ist ein wichtiger mittelsteinzeitlicher Fundort mit zahlreichen Muschelhaufen des sogenannten Obadian. Die Lage der fünf mesolithischen Muschelhaufen zeigt die Nutzungsmonate der Plätze, die aus der Größenverteilung der Ohrknochen (Otolithen) von Köhlern, der wichtigsten Fischart, die auf Oronsay gefangen wurde, abgeleitet wurden. Da sie sehr schnell heranwachsen, gibt die Länge der Ohrknochen einen Hinweis auf die Jahreszeit, in der der Fisch gefangen wurde.

Die Insel ist bekannt für die Ruinen der Oronsay Priory, einem Augustinerkloster aus dem 14. Jh. Teil dieser Anlage ist das steinerne Keltenkreuz Oronsay Great Cross, das jenen von der Insel Iona gleicht.

Adresse

Koordinaten

Öffnungszeiten

 

N 56°01'10.00"
56.019444

W 6°14'45.00"
-6.245833

   

Wer ist online  

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